Fussball-Lexikon

06.06.2011 - 12:58
Was Sie sonst noch über Fussball wissen müssen...
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ABSATZKICK
Zuspiel des Balls, bei dem dieser mit der Ferse nach hinten gespielt wird.

ABSEITS
Eine Regelübertretung, bei der ein angreifender Spieler einen Pass erhält und sich zum Zeitpunkt des Abspiels weniger als zwei verteidigende Spieler (inkl. Tormann) vor ihm befinden.

ABSCHLAG
Nachdem Torhütter den Ball mit den Händen gefangen hat spielt er den Ball mit Volley-Schuss aus dem Strafraum.

ABSTOSS
Wegschießen des Balls aus dem Torraum .

ANSTOSS
Beginn des Spiels.

AUFSTELLUNG
Anordnung der Spieler auf dem Spielfeld.

AUSWAHL
Bezeichung für Nationalmannschaft.

BALLFÜHRUNG
Technische Fertigkeit, mit dem Ball am Fuß zu laufen. Bei möglichst enger Ballführung, bei der der Ball immer nah am Fuß gehalten wird, kann man schneller auf Angriffe des Gegners reagieren und den Ball besser behaupten.

BANANENFLANKE
Zuspiel des Balls mit so viel Effet, dass er im Bogen von der Seite in den Strafraum fliegt.

BLUTGRÄTSCHE
Ein besonders brutales Foul ohne wirklichem Versuch den Ball zu übernehmen. Wird mit roter Karte geahndet.

BUNDESLIGA
In Deutschland und in Österreich die Bedezeichnung für höchste nationale Spielklasse.

BUNDESTRAINER
In Deutschland und in Österreich die Bezeichnung für den Trainer der Nationalmannschaft.
Die bisherigen deutschen Bundestrainer:
Otto Nerz (1923 - 1936)
Sepp Herberger (1936 - 1964)
Helmut Schön (1964 - 1978)
Jupp Derwall (1978 - 1984)
Franz Beckenbauer (1984 - 1990)
Berti Vogts (1990 - 1998)
Erich Ribbeck (1998 - 2000)
Rudi Völler (2000 - 2004)
Jürgen Klinsmann (2004-2006)
Joahim Löw (seit 2006)

CALCIO
Italienischer Begriff für Fußball und der Name eines mittelalterlischen Spiels (Calcio Fiorentino), das als Vorläufer des modernen Fussballs gilt.

CATENACCIO
(ital. Riegel) sehr defensive Spielweise, die nur ergebnisorientiert und für die Zuschauer daher eher unatraktiv ist. Diese Spielweise wurde typischerweise von italienischen Mannschaften gepflegt.

CHAMPIONS LEAGUE
Höchste Spielklasse Europas für Vereinsmannschaften.

COACHINGZONE
Abgegrenzter Bereich zwischen Ersatzbank und Spielfeld, auch technische Zone genannt. Dort halten sich in der Regel Ersatzspieler, Trainer und Betreuer der Mannschaft während des Spiels auf.

CORNER
Umgangsprachlich für Eckstoss .

CUP
(engl. Pokal) Allgemeine Bezeichnung von Wettbewerben im Fussball.

DERBY
Begegnung zwischen zwei besonders rivalisierenden Mannschaften aus derselben Region oder derselben Stadt.

DFB
Deutscher Fussball Bund, nationaler Fussballverband Deutschlands, der 1990 in Leipzig gegründet wurde. Mit 27 000 Vereine, der größte Fussball-Fachverband der Welt.

DFB-POKAL
Fussball-Pokalwettbewerb für deutsche Vereinsmannschaften, der zweitwichtigste Titel nach der deutschen Meisterschaft.

DOPPELPACK
Zweifacher Torerfolg eines Spielers.

DOPPELPASS
Geschicktes Passspiel, bei dem der Ball von einem Spieler zu seinem Mitspieler und dann direkt oder nach kurzer Verzögerung zurück gespielt wird.

DOUBLE
Der Gewinn von Meisterschaft und Pokal in einer Saison.

DRIBBLING
Ballführung, das Laufen eines Spielers mit dem Ball. Meistens spricht man von einem Dribbling, wenn ein angreifender Spieler versucht, mehrere Gegner auszuspielen.

DROPKICK
Schusstechnik, bei der der Ball genau in dem Moment, in dem er den Boden berührt volley geschossen wird.

ECKSTOSS
Wird gegeben, wenn die verteidigende Mannschaft den Ball über die Torlinie gespielt hat.

EFFET
Kurvenartige Flugrichtung des Balles.

EIGENTOR
Ein Tor, bei dem ein Spieler den Ball im eigenen Tor versenkt.

EINWECHSELUNG
Spielertausch, bei dem ein Spieler der Mannschaft vom Feld geht und der andere statt ihm eingewechselt wird. In einem Pflichtspiel darf jede Mannschaft drei Mal wechseln.

EINWURF
Fortsetzung des Spiels, nach dem der Ball die Seitenlinie überschreitet.

ELFMETER
Wird gegeben, wenn der verteidigende Spieler einer Mannschaft im eigenen Strafraum ein Foul begeht.

ELFMETERSCHIEßEN
Wird angewandt, um bei Entscheidungsspielen einen Sieger zu ermitteln. Beide Mannschaften schießen abwechselnd zunächst fünf Elfmeter. Ist der Spielstand danach ausgeglichen, werden weitere Elfmeter geschossen, bis eine Mannschaft in Führung geht.

ENGLISCHE WOCHE
Bezeichnung für eine Woche, in der eine Mannschaft mehrere Spiele bestreitet.

FALLRÜCKZIEHER
Ein Schuss bei dem ein Spieler im Fallen einen Volley nach hinten spielt. Im Idealfall liegt der Spieler beim Schuss horizontal in der Luft.

FEHLPASS
Abspiel, das sein Ziel nicht erreicht hat.

FIFA
Fédération Internationale de Football Association ist der internationale Fussball-Weltverband, der 1904 in Paris gegründet wurde.

FINTE
Täuschung eines angreifenden Spielers im Dribbling, um am Gegner vorbeizukommen.

FLANKE
Zuspiel des Balls von der Seite ins Zentrum des Feldes.

FLIEGENFÄNGER
Schelchter Tormann.

FLÜGELSPIELER
Spieler, deren Position offensiv links oder rechts außen liegt.

FOUL
Regelwidriges Verhalten.

FREISTOSS
Wird nach einem Foul gegeben.

FÜNFMETERRAUM
Auch Torraum genannt.

GELBE KARTE
Verwarrnung, die einem Spieler für das unsportliche Verhalten in jeglicher Form ausgesprochen wird. Eine gelbe Karte hat unmittelbar keine Konsequenzen, bei weiteren Unsportlichkeiten kann es jedoch ernsthafte Folgen haben.

GELB-ROTE KARTE
Ausschluss eines Spielers, der durch zwei gelbe Karten verursacht wurde. Zusätzlich wird dieser Spieler mit der Sperre im nächsten Spiel belastet.

GLEICHE HÖHE
Wenn der Angreifer, der den Ball bekommt beim Zeitpunkt des Abspiels mit dem vorletzten Verteidiger auf gleicher Höhe stand, wird das nicht als Abseits gewertet.

GOALGETTER
Ein Spieler der sehr oft Tore schießt.

GRÄTSCHE
Versuch eines Spielers, dem Gegner rutschend den Ball abzunehmen. Trifft der Spieler aber den Gegner und nicht den Ball, muss er mit einer Straffe wegen Foulspiel rechnen.

HANDSPIEL
Regelwidriges Spielen des Balles mit der Hand.

HATTRICK
Wenn ein Spieler innerhalb einer Halbzeit drei Tore hintereinander erzielt, ohne dass ein anderer Spieler zwischendurch trifft, spricht man von echtem Hattrick. Als unechten Hattrick bezeichnet man allgemein dreifache Torerfolge eines Spielers in einem Spiel.

HERBSTMEISTER
Die Mannschaft, die zum Ende der Hinrunde (erster Teil des Spieljahres vor der Winterpause) auf dem ersten Tabellenplatz steht.

INNENVERTEIDIGER
Verteidiger, die im Zentrum der Abwehrkette spielen.

INTERIMSTRAINER
Trainer, der nur übergansweise die Leitung der Mannschaft übernimmt.

JOKER
Ein Einwechselspieler, zumeist ein Stürmer, der ins Spiel gebracht wird, um den Spielverlauf zu wenden oder eine Entscheidung herbeizurufen.

KAPITÄN
Leiter und Sprecher der Mannschaft. Übernimmt die Vermittlung zwischen dem Team, Schiedsrichter und Trainer.

KEILSTÜRMER
Ein Spieler, der in einem System mit einem oder drei Stürmern, die vorderste zentrale Spitze einer Mannschaft ist.

KICK AND RUSCH
Eine offensive Spielweise, bei der der Ball aus der Verteidigung hoch und weit nach vorne geschlagen wird.

KONTER
Ein schneller Gegenangriff nach Ballgewinn.

KOPFBALL
Eine Technik, bei dem man den Ball mit dem Kopf schießt. Wird meist eingesetzt, um einen halbhoch oder hoch heranfliegenden Ball ins Tor zu befördern oder an den Mitspieler weiterzuleiten.

KREUZECKE
Oberes Eck eines Tores.

KURZE ECKE
Die Torecke, die auf der Seite eines angreifenden Spielers leigt, der über den Flügel angreift. Die Ecke, die weiter von ihm entfernt ist, bezeichnet man als lange Ecke.

LAOLA
Eine Zuschauerwelle, bei der die Zuschauer eine sich durch das Stadion bewegende Wasserwelle imitieren, indem sie in einer Richtung nacheinander kurz die Arme hochreißen.

LÄUFERREIHE
Positionsbeschreibung dreier Spieler, bestehend aus zwei Außen- und einem defensiven Mittelläufer.

LATTENPENDLER
Der Ball, der nach dem Schuss von der Querlatte ein oder mehrmals auf die Torlinie abprallt. Der Ball pendelt zwischen Latte und Boden.

LIBERO
In modernen Spielsystemen nicht mehr vorhandene Position in der Abwehr. Typischer Libero war der freie Mann hinter der Abwehr, der als Absicherung für die anderen Abwehrspieler fungierte. Er organisierte oftmals nicht nur die Abwehr, sondern das gesamte Spiel seiner Mannschaft. Typischer Vertreter war Franz Beckenbauer.

LINIENRICHTER
Schiedsrichterassistenten, die den Schiedsrichter an den beiden Außenlinien unterstützen.

LINKSAUßEN
Stürmerposition am linken Flügel, die hauptsächlich zur Torvorbereitung vorgesehen ist.

MANNDECKUNG
Spielweise, bei der ein Verteidiger einem speziellen Gegner zugewiesen wird, dieser wird eng gedeckt und im gesammten Spielverlauf verfolgt.

MAUER
Aus Spielern gebildete Schutzmauer, die bei einem Freistoss einen Teil des Tores abdecken soll.

MITTELFELD
Der Teil der Mannschaft, der zwischen Angriff und Verteidigung agiert. Ihre Aufgaben bestehen darin, gegnerische Aktionen zu ersticken, eigene Angriffe zu verwirklichen und Druck auf den Gegner auszuüben.

NACHSPIELZEIT
Zeit, die nach den einzelnen Halbzeiten nachgespielt wird. Die Dauer ist abhängig von den Spielunterbrechungen und wird von dem Schiedsrichter bestimmt.

NOTBREMSE
Foulspiel, durch das eine große Torchance verhindert wird. Diese werden deshalb oft mit roter Karte geahndet.

OUT
Ball aus dem Spiel.

PARIEREN
Abwehren eines Torschusses durch den Torhüter.

PASS
Zuspiel des Balls von einem Spieler zu seinem Teamkollegen.

PASSIVES ABSEITS
Abseitsstellung eines Spielers der nicht aktiv ins Spiel eingreift. Nicht regelwidrig.

PENALTY
Elfmeter .

PFLICHTSPIEL
Begegnungen im Rahmen eines Turniers (Meisterschaft, Pokal, Qualifikation).

PLATZVERWEIS
Anweisung des Schiedsrichters an einen Spieler, das Spielfeld zu verlassen. (Rote oder Gelb-rote Karte)

PRESSING
Spieltaktik, bei der eine Mannschaft durch sofortiges Attackieren des Gegners auch in der gegnerischen Hälfte die gegnerische Mannschaft zu Ballverlusten zwingt und ihre Angriffe verhindert.

QUERPASS
Zuspiel, bei dem beide Spieler in etwa auf der gleichen Höhe stehen.

ROTE KARTE
Mit der roten Karten spricht der Schiedsrichter einem Spieler den Platzverweis aus. Darüberhinaus hat das mindestens ein zusätzliches Spiel Sperre zur Folge. Mit der Roten Karte werden beispielsweise Tätlichkeiten, schwere Foulspiels oder Schiedsrichterbeleidigung geahndet.

RÜCKPASS
Zuspiel eines Spielers zu einem Mannschaftskollegen, der hinter ihm steht oder zum eigenen Torwart. Erfolgt ein Rückpass mit dem Fuß, so darf der Torhüter den Ball nicht mit den Händen aufnehmen.

RUDELBILDUNG
Eine Spielerversammlung beider Teams, die meist nach stirttigen Aktionen zustande kommt, um diese auszudiskutieren.

RECHTSAUßEN
Stürmerposition am rechten Flügel, die hauptsächlich zur Torvorbereitung vorgesehen ist.

SCHIEDSRICHTERBALL
Wenn der Schiedsrichter das laufende Spiel aus einem nicht in den Regeln stehenden Grund unterbricht, um beispielsweise die Behandlung eines verletzten Spielers zu ermöglichen oder einen störenden Gegenstand vom Spielfeld zu entfernen, ist der Ballbesitz danach nicht klar geregelt. Deshalb wird das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt. Dafür werden je ein Spieler jeder Mannschaft zum Schiedsrichter gerufen, der den Ball zwischen den beiden an der Stelle, an der dieser sich zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand, fallen läßt. Der Ball ist im Spiel, nachdem er den Boden berührt hat.

SCHWALBE
Absichtliches Vortäuschen eines Fouls des Gegners, indem ein Spieler, der vom Gegner nicht oder nur unwesentlich berührt worden ist, sich fallen lässt. Das Ziel ist es den Schiedsrichter zu täuschen und zu einem unrechtmäßigen Freistoss oder Elfmeter zu kommen.

SPERRE
Spielverbot für ein oder mehrere Spiele.

SPIELMACHER
Bezeichnung für einen Spieler, der das Spiel seiner Mannschaft besipielsweise durch Tempowechsel, entscheidende Passes oder viele Ballkontakte besonders beeinflusst.

SPITZE
Der vorderste Angreifer.

STANDARDSITUATION
Alle Situationen in denen der Ball zur Beginn still liegt. Also beispielsweise ein Eckstoss oder ein Freistoss .

STRAFRAUM
Auch Sechzehnmeterraum genannt. In diesem Teil des Spielfeldes führt ein Foul der verteidigenden Mannschaft zu einem Elfmeter. Der Torhüter darf den Ball im Strafraum mit der Hand berühren.

STURM
Vorderster Teil der Mannschaft, dessen Aufgabe darin besteht Tore zu schießen.

TÄTLICHKEIT
Jede Handlung, durch die ein Spieler ohne im Kapf um den Ball zu sein, einen anderen Spieler, Schiedsrichter, Schiedsrichterassistenten oder einen Zuschauer zum Beispiel schlägt, stößt, tritt oder bewirft. Auch beim Kampf um den Ball liegt eine Tätlichkeit vor, wenn die Absicht einer Körperverletzung zweifelsfrei ersichtlich ist. Die Tätlichkeit wird mit einer roten Karte geahndet. Wie hoch dann die Sperre ausfällt, entscheidet ein Sportgericht.

TESTSPIEL
Freundschaftsspiel, das oft zur Vorbereitung einer Saison oder während der Winterpause gespielt wird.

TORRAUM
Der Bereich unmittelbar vor dem Tor.

TORWART
Der Spieler, der im Tor steht und dafür sorgt, dass der Ball nicht in sein Tor gelangt. Er ist der einzige Spieler, der den Ball (im Strafraum) auch mit den Händen berühren darf.

TRANSFER
Wechsel eines Spielers von einer Mannschaft zur einer anderen.

UEFA
Union of European Football Associations. Verein der europäischen Fußballverbände.

UEFA EUROPA LEAGUE
So heißt seit der Saison 2009/2010 der frühere UEFA Cup, der zweitwichtigste durch die UEFA durchgeführte Fußball-Europapokalwettbewerb für Vereinsmannschaften.

ULTRAS
Fanatische Anhänger einer Mannschaft, deren Ziel es ist, ihre Mannschaft immer und überall bestmöglich zu unterstützen. Sie sind häufig für Choreographien, Gesänge und in heutiger Zeit auch für das Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion verantwortlich.

VERLÄNGERUNG
Eine Verlängerung wird gespielt, um in einem Entscheidungsspiel einen Sieger zu ermitteln. Es werden 2x15 Minuten nachgespielt. Sollte auch danach noch kein Sieger feststehen, entscheidet das Elfmeterschießen das Spiel.

VERTEIDIGUNG
Der Mannschaftsteil, der versucht gegnerische Angriffe zu beenden.

VOLLEYSCHUSS
Ein direkt aus der Luft geschossener Ball.

WIMPELTAUSCH
Bei internationalen Spielen werden üblicherweise kleine Fahnen, die mit Wappen und Zeichen der entsprechenden Mannschaft, sowie mit dem Schriftzug des betreffenden Spiels versehen sind, ausgetauscht.

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